Presseberichte

Ruhrnachrichten vom 31.12.1994

Spezieller Kompressor verhindert Schreckmoment


Erst mehrmaliges Übersprühen schafft dreidimensionales Bild 

Olfen: Die Arbeit mit der Spritzpistole ist ganz einfach. Das meint zumindestens Rainer Godejohann. Der Umgang mit dem Gerät ist zunächst eine Übungssache, sagt der Olfener Künstler ganz optimistisch.

 

Im Laufe der letzten Jahre kommen immer wieder neue Modelle auf den Markt: Von der Pistole mit auswechselbaren Sprühdüsen bis hin zum “Paasche Turbo”, einem Gerät, dass die Farben über eine Turbine mit etwa 20.000 U/min auf das Papier wirft, ist mittlerweile alles zu haben.

Doppelfunktion 

Rainer Godejohann greift vorwiegend zu seiner Pistole mit Doppelfunktion. Dieser eignet sich auch für ganz feine Arbeiten, erklärte er. Um ungewollte Farbkleckser auf dem Papier zu verhindern, gelangt die Farben nicht schon beim drauf drücken, sondern erst nachdem zurück ziehen des Hebels in die Düse. für seine derzeitige Airbrush- Arbeit - ein orange-schwarzer Frosch im Wald - benutzt Godejohann einen 0,3 mm großen Sprühkopf.

 

Eine wichtige Rolle spielt übrigens ein extra auf die Airbrushtechnik abgestimmter Kompressor. Der Grund ist äußerst plausibel: Dieses Gerät springt viel leiser an als üblich, deshalb gibt es auch keinen Schreckmoment, indem die Hand zusammen zuckt, erklärt der Olfener, der ausschließlich wasserverdünnbare Acrylfarben verwendet.

 

Exakte Vorskizze

Am Anfang der Airbrusharbeit steht die Bleistiftzeichnung. Je exakter die Vorskizze, desto besser das Endprodukt, lautet Godejohanns Devise. Auf dem schwarzen Papier sprüht er zunächst diejenigen Stellen, die später farbig werden sollen, weiß vor. Um die Konturen möglichst sauber hinzu bekommen, legte er Schablonen aus Papier oder Folie auf. Nach und nach entstehen durch mehrmaliges übersprühen die gelb-orangfarbenen Schattierungen auf den Körper.

 

Eine besonders ruhige Hand ist bei den typischen Frosch-Warzen gefragt: Ich beginne mit der Pistole ganz nah am Papier und sprühen zunächst einen weißen Punkt, der mit dunkler Farbe schattiert wird, erklärt der Olfener und dokumentiert gleich die Arbeitsweise an seinem aktuellen Airbrush-Werk. Erst eine neue weiße Schicht lässt die Warzen plastisch wirken.

 

Dreidimensional

Faszinierend an den Airbrush-Bildern ist die Dreidimensionalität, wie sie sonst beim Fotografieren erreicht wird. Die unterschiedlichen Schärfen, die den Frosch in den Vordergrund rücken und gleichzeitig den Wald hintergründig wirken lassen, schafft der Künstler durch das übereinander sprühen von Mischfarben.


Ruhrnachrichten vom 26.10.1996

Kunst und Handwerksmarkt in der Stadthalle Künstlern zugeschaut


Olfen: Gut vierzig Aussteller werden am Samstag und Sonntag beim alljährlichen Handwerks Markt des Kunst und Kulturvereins in der Stadthalle um die Gunst der erfahrungsgemäß zahlreichen Besucher werben.

 

Am Samstag von 12:00 bis 18:00 und am Sonntag von 11:00 bis 17:00 hat die 6. Auflage des Marktes geöffnet, von dessen Einnahmen sich der (KuK) wieder eine “Anschubfinanzierung” seiner sonstigen Aktivitäten erhofft.

 

Neben einigen bekannten Gesichtern sind bei den Austellern in diesem Jahr auch einige Debütanten aus Olfen und der Umgebung dabei. Das Angebot wird nach KuK-Angaben von Designer- Schmuck, Blaudruck und Seitenmalerei über Kuscheltiere und Korbmöbel bis hin zu bewerten Tonarbeiten, Aquarellen und Scherenschnitten reichen. 

Einige der Kunsthandwerker werden sich dabei in der Stadthalle auch wieder bei der Arbeit über die Schulter blicken lassen.

 

So auch der Olfener Airbrush-Künstler Rainer Godejohann, der sich nicht nur zusehen lassen will, sondern als besondere Attraktion auch die Shirts und Sweatshirt mit seinen Pistolen kunstvoll besprühen wird.


Ruhrnachrichten vom 28.10.1996

Kunst und Handwerksmarkt erfüllt wieder Erwartungen des KuK


Airbrusher war Kinder-Attraktion 

Olfen:(napa)"Der Kunst- und Handwerksmarkt ist erfolgreich verlaufen. Viele Besucher sind Stadthalle geströmt, um sicher die Angebote der Aussteller anzusehen und das ein oder andere Stück zu ergattern", zog der Geschäftsführer des Kunst- und Kulturvereins, Franz Frye, am Sonntag ein zufriedenes Resümee. Samstag und Sonntag hatte der Kunst- und Handwerksmarkt seine Pforten geöffnet.

 

Über 40 Aussteller aus Olfen und Umgebung hatte ihre Stände aufgebaut. Einige waren schon zum wiederholten Male dabei, einige gaben aber auch ihr Debüt. 

Vielen Künstlern , sei es den Korbflech-tern oder der Portraitmalerin, konnte man bei ihrer Arbeit sogar über die Schulter schauen. Bei der Seidenmalerin durften auch Kinder den Pinsel mal in die Hand nehmen. Der Offener Airbrush-Künstler Rainer Godejohann bot den kleinen Gästen an, gemeinsam mit ihnen T-Shirts zu gestalten. Die Kinder waren natürlich begeistert bei der Sache. Im Zuge der Michael Schumacher-Euphorie war der Rennwagen das meistgewünschte Motiv, gefolgt von Fußballstars und dem eigenen Namen. Für jeden hatte der Markt etwas zu bieten. Von Schmuck, Seide, Uhren, Stickereien, über Puppenkleider- und Möbel. Gestecke, Holzarbeiten, Keramik, Blaudruck, Porzellan, Krawatten.

 

Mobiles und natürliche Weihnachtsdemo bis hin zu Aquarell-, Öl-, und Fensterbildern war in der Stadthalle alle zu finden. Mit dem Gewinn des Kunst- und Handwerksmarktes will der Kunst- und Kulturverein neue Projekte, z.B. Konzerte und Leistungen, finanzieren, so Werner Frye.


Ruhr-Nachrichten Juni 1998

Kult(ur)98


Schulprojekt steht in Startlöchern. Künstler nehmen Kinder an die Hand.

Olfen: Das Kult(ur)projekt der Wieschhofschule rückt heran, die Organisation läuft auf Hochtouren die teilnehmenden Künstler stehen fest und haben ihre Vorstellung davon, was sie mit den über 500 Kindern realisieren wollen formuliert. In der Woche nach Pfingsten (2. bis 6. Juni) soll in den kleineren Arbeitsgruppen (begleitet von Eltern) in der Schule, in der Stadthalle, im Forum der Gesamtschule, in Ateliers und in der freien Natur Kunst geschaffen und erlebt werden, sollen kleine Projekte in einem künstlerischen Bereichen laufen, die am letzten Projekttag in einem großen Fest rund um die Schule präsentiert werden sollen.

 

Unter den beteiligten Kunstschaffenden - viele aus Olfen und der näheren Umgebung - sind bildende Künstler, Theaterleute, Lyriker, Musiker... 

 

Heute und in den kommenden Wochen wollen wir Ihnen die Beteiligten Künstler kurz vorstellen und aufzeigen, was sie mit den Wieschhofschülern planen und worauf sich alle Bürger beim Kunst-Schul-Fest am Samstag 6. Juni von 11:00 bis 18:00 einstellen dürfen.

 

Mehr zu diesem Projekt unter: http://www.wieschhofschule.de/


WAZ vom 20.Juli 1998

Maler schießt mit Farbe


Airbrush ist seine größte Leidenschaft

Zwei Pistolen liegen bei Rainer Godejohann im Keller, aber keine Angst, scharf geschossen wird dort nicht.

 

Kleine Gläser abgefüllt mit Farbe stehende geordnet auf seinem Schreibtisch, die eher nüchterne Wende zieren selbstgemalte Bilder.

 

Auf der Staffelei wartet ein Porträt des Formel-Eins-Piloten Michael Schumacher auf den letzten Schliff. 

Rainer Godejohann geht im Untergeschoss seines Hauses seiner größten Leidenschaft, der Airbrush-Malerei nach. Sein künstlerisches Talent hat er bereits als Kind entdeckt. Ich wollte auch immer einen kreativen Beruf erlernen, z. B. Koch, aber das durfte ich nicht. Also trat er eine Lehre als Maler und Lackierer an. Zehn Jahre war er zzgl. Ausbildung in diesem Beruf tätig. Die Malerei, ließ ihn nie mehr los. Mittlerweile ist er bei der Bundeswehr angestellt, nebenbei entwirft und fertigt Godejohann weiterhin seine Bilder.

Die befinden sich in Lehrbüchern, auf CD-Cover oder Buchdeckeln, auf Garagenwänden, Autos und anderen Gebrauchsgegenständen wieder. Sein Hobby wird mehr und mehr zum Beruf. Neben seiner Haupttätigkeit verbringt er den Rest des Tages in seinem Kelleratelier. In besonders intensiven Zeiten sitzt er mindestens vier Stunden täglich vor dem Papier. Für jedes seiner Bilder legt er im Vorfeld detailgetreue Skizzen mit dem Bleistift an. Erst dann füllt er seine Pistole mit den entsprechenden Farben und schieß los. Zwischen 20 und 100 Stunden nimmt ein einzelnes Bilder in Anspruch. Zeit, die vom Familienleben abgehen.

 

Hut ab, sagt Rainer Godejohann. Und er spart nicht mit Lob für seine Frau, die seiner Meinung nach eine Menge Verständnis für sein intensives Hobby hat. Die Arbeitstechnik sollte gelernt sein, auch Godejohann belegte Kurse an einer alternativen Kunstschule in Bochum um die Technik mit der Spritzpistolen von der Pike auf zu lernen. Zeichnen sollte man schon können. Einige seiner Werke kommen einer Fotografie gleich.

 

Der 38-jährige Familienvater ist jedoch keine Künstler der im stillen Kämmerlein vor sich hin tüftelt. In seinem Atelier bietet er Kurse für Kinder, Jugendliche und Erwachsene an. Mit den Jugendlichen, die mittlerweile schon zwei Jahren mit ihm arbeiten, möchte ich eine Ausstellung auf die Beine stellen. Davon hat er persönlich auch schon einige hinter sich. Und im Jahrbuch der Airbrushszene ist er einer unter zwölf gewesen, die darin veröffentlichen durften. Nur einen eigenen Stil konnte er noch nicht finden, ich male alles, da es schwierig mit dem eigenen Stil. 

 

Eine persönliche Note haben alle seine Bilder trotzdem. Godejohann hegt eine Vorliebe für Fantasiewelten. Lässt man ihm frei Hand, kehren diese auf unterschiedlichste Weise immer in seinen Werken wieder.


Westfälische Nachrichten vom 14.09.1998

Kunstmarkt und kleine Kirmes 


Nottuln:Die Attraktion des Künstlermarktes aus Kindersicht war Rainer Godejohann aus Olfen. Er bot den Kleinen an, selbst eine Postkarte oder ein T-Shirt mit der Airbrush-Pistole zu bespritzen.

 

Mit ein wenig Hilfe klappte es bei den meisten schon nach wenigen Minuten.Rainer Godejohann zeigte den Kindern wie die Airbrushtechnik funktioniert.


Westfälische Nachrichten Dezember 2001

Herbst- und Adventausstellung der Tschernobyl- Helfer bei Tönnemann


Coesfeld: Fleißig wie die Bienen war am Wochenende das Team der „ Kinderhilfe Tschernobyl“.Die traditionelle Herbst- und Adventausstellung in Zusammenarbeit mit dem Autohaus Tönnemann war wieder ein voller Erfolg – und verlangte den Helfern alles ab. Bei über 25 Hobbykünstlern aus dem gesamten Münsterland konnten sich die Coesfelder am Sonntag an der Daruper Straße wieder mit Kunstgegenständen aller Art eindecken. Von Blaudruck über Fensterbilder bis zu Puppenkleidern war für jeden etwas dabei.

Die emsigen Ehrenamtlichen boten indes mit Bratwurst, Glühwein, Kuchen und Kaffee eine reichhaltige Palette kulinarische Leckereien für die Gäste.Um 15 Uhr wurde an der Cafeteria der Ausverkauf der 90 gespendeten Kuchen vermeldet. Prompt wurde auf Waffeln umgestellt.Der Erlös aus dem Verkauf und den Standgebühren kommt 36 Kindern und ihren Betreuern aus Weißrussland zugute, die im Sommer wieder zu Gast in der Sirksfelder Schule sein werden.Mit der Ausstellung stellt die Kinderhilfe ihr Projekt vor und finanziert es gleichzeitig.

Nebenbei wird den Hobbykünstlern ein Weg in die Öffentlichkeit geebnet.„ Insgesamt konnten wir wieder einmal einen ganzen Geld von über 4000 DM für die Kinderhilfe erzielen“, freute sich Thomas Bücking am Abend. Bis dahin waren 880 Würstchen und 40 Liter Glühwein verkauft worden. Besonderer Clou bei der 6. Auflage der Veranstaltung war der Airbrush-Stand von Rainer Godejohann. Dort konnten die Jugendlichen  und Kinder mit tatkräftiger Unterstützung des Profis eigene Kunstwerke schaffen, während die Eltern sich für die bevorstehende Weihnachtszeit rüsteten. Und auch Bürgermeisterin Brigitte Exner ließ es sich wie 4000 andere Coesfeld nicht nehmen, durch den Basar zu schlendern.

„Ich freue mich für die Kinderhilfe, dass die Ausstellung wieder einmal ein voller Erfolg war“, zeigte auch sie sich begeistert. Am Nachmittag war der Andrang besonders groß. Thomas Bücking musste gleich mehrere Male in die Sirksfelder Schule, um Nachschub zu besorgen. „ Wir können insgesamt sehr zufrieden sein, denn an diesem Nachmittag fanden viele Parallelveranstaltungen in Coesfeld statt“, resümierte Bücking.


Die neue Lupe Ausgabe 11/2004

Erste Broker "Indufest" im Gewerbegebiet an der Putenbergstraße ein voller Erfolg


Erstmalig präsentierten sich die Gewerbetreibenden an der Gutenbergstraße gemeinsam mit einem Fest, das sie Indofest tauften. Die Mischung von interessantem Rahmenpro-gramm und Firmenausstellungen kam gut an.

Eine Wiederauflage Mit einem pfiffigen Programm, unterhaltsamen Attraktionen und guter Verpflegung etablierten die Unternehmen im Borker Industriegebiet ihr Straßenfest. An den jeweiligen Enden der Straßen boten heimische Händler ihr Angebot feil. Dazwischen zog sich der langgestreckte Kart-Parcours des MSC Bork. 

 

Im Squash-Center Höring konnte ein Boxkampf verfolg werden. Der Stadtteil-Löschzug der Freiwilligen Feuerwehr demonstrierte die Bergung zweier Pkw`s. Für große Augen bei kleinen und großen Besuchern sorgten bei den Gästen auch die Fahrzeuge sowie die Bodypaintingshow des Offener Künstlers Godejohann. Aktuelle Flitzer und Schätzchen vergangener Tage entlocktem manchem Betrachter einen wehmütigen Seufzer. "Das Wetter hat sich gut gehalten. Das lockte viele Besucher an", Armin Rolle, Inhaber des gleichnamigen Autoglas-Service und Mitglied des Organisationsteams für das erste Broker Indofest. 

 

Mit dem Verlauf des Straßenfestes war er zufrieden, die Veranstaltungssaal den ganzen Tag über gleichbleibend gut besucht. Eine erneute Auflage des Festes habe man nun ins Auge gefasst, blickt Rolle am Rande der Veranstaltung voraus. 


WAZ vom 04.04.2005 

Spiel mit Farbe und Luft


Beruf: Airbrush-Künstler Rainer Godejohann hat seinen Traumjob gefunden

Rainer Godejohanns Bilder schippern über die Weltmeere, knattern über amerikanische Highways und schmücken auch Häuser und Hinterhöfe im Ostvest.

Der Airbrush-Künstler hat die Decke eines VIP-Raum auf dem Kreuzfahrtschiff Aurora gestaltet – mit einer acht Meter großen Phantasieblume, eine Harley-Davidson der US-Heavy-Metal-Band Molly Hatchet mit einer germanischen Sagengestalt verziert und brachte Acrylfarbe mit Luftdruck auch auf Wände u.a. im Hinterhof der Alten Apotheke in Datteln.

 

„Die Airbrush-Technik und die künstlerischen Möglichkeiten, die sie bietet, hat mich von Anfang an fasziniert. 

Der Job ist kreativ und man kommt viel rum. Was will man mehr?“ sagt der 45-jährige Familienvater. Lange hat der gebürtige Dattelner nach seinem Traumjob gesucht. Er lernte Maler und Lackierer bei Dierkes in Datteln, begann dann ein Innenarchitektur-Fernstudium sowie ein Kunststudium in Bochum. Spätestens 1992 wusste er, wohin die Reise gehen sollte. Er spezialierte sich an der Bochumer Kunstschule für Airbrush-Design und träumte von der Selbstständigkeit als Maler.Tiger auf dem Tank und viel Phantasie.

 

Mit Ausstellungen und Veröffentlichungen in Fachzeitschriften wurde Rainer Godejohann in der Szene bekannt, erhielt erste lukrative Aufträge und verwirklichte 1996 seinen Traum. Mit seinem „Kleinen Atelier“ ist er mittlerweile von Olfen nach Datteln umgezogen und erfüllt von hier aus Kundenwünsche aus der Region. Doch Aufträge kommen auch von weiter heraus den Niederlanden, Belgien und den USA.

 

„Man wird nicht schwerreich mit dieser Arbeit, aber ich komme über die Runden“, sagt er. Rund 50 Kunden habe er im Jahr. An seinen Aufträgen verdient er je nach Umfang der Arbeit von einhundert bis zu mehreren tausend Euro. Viele Kundenkontakte kommen über Autolackierereien zustande, die ihm Aufträge vermitteln. „Das ist ein Saisongeschäft. Im Winter kommen viele Aufträge von Motorradliebhabern. Die Maschinen stehen dann eingemottet in der Garage und ich bekomme Tank, Schutzbleche u.s.w. zum verschönern geliefert.

 

“Viele wollen den Tiger auf dem Tank, einen Pferdekopf auf der Reserverad-Abdeckung ihres Geländewagens oder ein Phantaie-Motiv auf dem Lack. Die Gestaltung von Firmenlogos, Werbeschriftzügen, Portraits von Mensch und Tier sowie Airhrush-Kurse für Kinder und Erwachsene sind Saison unabhängige Tätigkeitsfelder des Ein-Mann-Unternehmens. Im Sommer verdient Godejohann seine Brötchen vor allem mit Fassadengestaltung von Werbung bis Landschaftsmalerei. „Auch das ist eine reizvolle Aufgabe.

 

Ich liebe die photorealistische Malerei sowie das Illusorische, das Spiel mit Perspektiven. “An größeren Aufträgen sitzt der Künstler dann schon mal bis zu sechs Wochen. Viele Hausbesitzer wollen mit verzierten Wänden zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen: Sie wollen die Wände schmücken und sich gleichzeitig vor Graffiti-Sprayern schützen.

 

„Sprayer haben einen Ehrenkodex. Sie übersprühen nicht die Arbeit von anderen“, sagt Godejohann. „Vor Schmierfinken ist aber natürlich niemand sicher.“


Creativa 12. - 16. März 2008 in Dortmund         "Atelier Live"

Pressekonferenz zur 27. Ausstellung für kreatives Gestalten

 










HALLO vom 19.08.2012

Welcome to the Savanne


Anne Kreutz hat eine Wohnzimmerwand von Rainer Godejohann auf Afrika trimmen lassen.

 

Der Sommer an sich ist eine tolle Sache. Wenn nur nicht diese Insekten wären, die permanent in unsere Wohnungen wollen! Egal. Über derart kleines Getier kann zum Beispiel Familie Kreuz aus Olfen ohnehin nur noch müde lächeln: Denn in ihrem Wohnzimmer tummeln sich seit kurzem Giraffen, Elefanten, Löwen und Krokodile.

 

Olfen: Gut, ganz echt sind die Exemplare nicht. Genauer gesagt sind sie nur Details eines großen Gemäldes. Das erstreckt sich über eine ganze Wand im Wohnzimmer und verwandelt den Raum ab sofort in eine afrikanische Savanne. 

Pressebericht Wandmalerei-Airbrushmalerei Das Kleine Atelier
Ein Bericht von Klaus Schulz

"Mein Mann liebt Tiermotive, und wir hatten schon vor eineinhalb Jahren die Idee, so etwas auf der Wand zu verewigen", erklärt Anne Kreutz. Die Chance bot sich, als ihr Mann einen Klinikaufenthalt antreten musste. Bis zur Rückkehr sollte alles fertig sein. Überraschung!

 

Wie gut, dass beim googlen unter dem Stichwort Wandmalerei sowie "Nähe Olfen" sofort an erster Stelle der Name Rainer Godejohann auftauchte. 

 

Künstler aus Datteln und auf Auftragsmalereien spezialisiert. "Ich male Fantasy- und Realismusmotive sowie Grafiken auf sämtlichen Untergründen", umschreibt der sein Metier. Größtes Kunstwerk war dabei vor Jahren eine Tiefgarage in Leverkusen: Auf 68 Metern Länge und 3,30 Metern Höhe verlängerte er diese grafisch zur "Endlosgarage".

In Olfen war die Fläche freilich kleiner. 5,60 Meter mal 2,75 Meter wollen aber auch geplant sein. 

 

Dafür teilte Godejohann das vorgeschlagen Motiv zunächst in ein Übertragungsraster ein. Auf der Wand entsprach 50 mal 50 Zentimeter großen Quadraten. Um den Rauputz bemalen zu können, musste der gelernte Maler und Lackierer zudem 67 Kilogramm Füllmasse auftragen. 

 

Dann ging es ans Vorzeichnen: Dazu nutzte Godejohann einen 8-B-Bleistift, genauer dessen Staub, den er für Konturen mit einem Lappen auf die Wand auftrug. "Das ermöglicht, sehr weich zu zeichnen und dem Bild eine größere Tiefe zu geben." Mit wasserlöslichen Farben wurden die Figuren schließlich bunt.

 

19 Tage hat er insgesamt gebraucht - fünf Tage mehr als geplant. "Die Vorbereitung war halt aufwendiger", betont Godejohann. Vom Ergebnis ist Anne Kreutz aber auch so begeistert: " Die gemauerte Wand, die unsere Vorlage einfasst, wirkt, als säße man auf einer Veranda und schaue in die Landschaft. So kann man richtig die Seele baumeln lassen!" 

 

Erst recht, wenn der Rest des Wohnzimmers demnächst auch noch afrikanisches Flair erhalten soll.

 


Ruhr-Nachrichten vom 24.08.2012

Afrika hinterm Sofa


Künstler Rainer Godejohann hat Anne Kreuz einen Wusch erfüllt.

 

Datteln/Olfen: Eine Wohnzimmerwand bunt anstreichen - das kann jeder. Doch Anne Kreutz (53) und Hubert Vernehmen (55) aus Olfen wünschen sich etwas ganz Besonderes. Und deshalb haben sie sich den Dateien Künstler Rainer Godejohann ins Haus geholt. 

Dessen Arbeit lässt die Hausherrin jubeln: "Als würden sie auf die Poderosa blicken - faszinierend.

 

Hinter ihrem Ledersofa beginnt jetzt Afrika. Eine Savannenlandschaft mit Fluss. Mittendrin eine Giraffenherde. Weiter entfernt stapfen Elefanten durchs Gras. Am Horizont erhebt sich eine Bergkette unter rötlichem Himmel.

Abendstimmung.

 

Unten links, unterm Baum, döst ein Tiger. Ein Tiger in Afrikas Steppe? Künstlerische Freiheit. "Was man alles mit Wänden anstellen kann", staunt Anne Kreuz. Die Wandkunst wird eingerahmt von aufgemaltem Mauerwerk. "Man kommt sich vor, als wenn man auf einer Veranda steht und in die Ferne blickt", beschreibt Anne Kreutz ihr Gefühl. 

 

Künstler Godejohann genießt das Lob seiner Auftraggeberin lächelnd. 19 Arbeitstage, 8 Stunden täglich, werden am Ende in dem Werk stecken, sagt er. Es ist zwar nicht das größte Bild, das Godejohann bisher gezeichnet und mittels Airbrushtechnik koloriert hat, "aber das aufwendigste", sagt der 53-jährige. In Leverkusen hat er mal die Wände einer Tiefgarage verschönert: mit einem 98 Meter langen Wandbild.

 

Vor allem als Airbrush-Künstler hat er sich einen Namen gemacht. Auch an die Offener Wohnzimmerwand sprüht er die Farben in mehreren Schichten. Zuvor hat er die Wand gespachtelt, geglättet und weiß gestrichen. Godejohann ist Fachmann, gelernter Maler und Lackierer. Nach einem Airbrush-Design Studium in Bochum verdient er sein Geld als Künstler, mit Auftragsarbeiten und als Kunst-Kurs-Leiter.

 

Entworfen hat Godejohann das Wandbild, mit 2,4 Gramm Bleistiftstaub, aufgetragen mit einem Tuch. Als Vorlage dienten Fotos von afrikanischen Landschaften. Die Verwirklichung ihres Traums von einer Wohnzimmerwand , "die nicht jeder hat", haben sich Anne Kreutz und Hubert Vennemann einiges Kosten lassen. Wie viel, wird nicht verraten. 

 

Vom Ergebnis sind die beiden begeistert:" Ich könnte mir das Bild stundenlang anschauen", sagt Anne Kreutz. " Die Aussicht auf diese weite Landschaft beruhigt. Wie im Urlaub." 


Borkener Zeitung  vom 15.09.2012

Rainer Godejohann: Airbrush-Malerei und Illusorische Malerei sind seine Haupttätigkeitsfelder


 Velen:"jeder, der kreativ ist, ist ein Künstler." Das sagt Rainer Godejohann (53). Er selbst bezeichnet sich als "Auftragsmaler". Sein Ansatz: "Ich möchte genau das bringen, was der Kunde wünscht." Der Dattelner, der private Beziehungen nach Velen pflegt und Mitglied des Schalker-Fan-Clubs ist, berichtet, welchen Weg er nach dem beruflichen Werdegang als Maler und Lackierer eingeschlagen hat.

 

Formen und Farben faszinierten ihn seit Kindertagen. Während seiner Ausbildung interessierte er sich zunehmend für die künstlerische Seite seines Berufes. "Ich wollte den Raum als Ganzes, die Zusammensetzung von Farben und Einrichtung verstehen", berichtet er, warum er ein Innenarchitektur-Fernstudium absolvierte. Ein Jahr nach Abschluss des Studiums wagte Godejohann 1999 den Schritt in die Selbständigkeit als freiberuflicher Maler. "Jetzt oder nie", habe er sich gesagt und "Das Kleine Atelier" gegründet. 

Während seiner Tätigkeit als Maler und Lackierer arbeitete der 53-Jährige "nebenbei an einigen Aufträgen." Ganz klein sei er angefangen, habe sich nach und nach einen Namen gemacht. 

 

Seine künstlerischen Arbeiten beschränken sich nur auf die  Airbrush-Malerei. Auch die Illusorische Malerei gehört zu Godejohanns Haupttätigkeitsfeld. Neben dem Gestalten von Räumen, Wänden, Lederjacken, Autos, Menschen und Modellflugzeugen widmet er sich auch der Portraitmalerei.

 

Arbeiten auf dem Kreuzfahrtschiff "Aurora" so wie die Vergoldung von Sandstrahlarbeiten in Glastüren eines Hotels kann Godejohann vorweisen. Die Bearbeitung von alten Wappen zählt ebenfalls zu seinem Tätigkeitsspektrum. "Ich male eigentlich mein ganzes Leben lang", erklärte der 53-Jährige. 

 

Derzeit ist er mit einem besonderen Auftrag unterwegs, nachdem er gerade noch den Friseursalon seines Sohnes gestaltet hat: In einem Wohnzimmer in Olfen lässt er mit Pinsel und Pistole auf einer großflächigen Wand ein afrikanisches Motiv entstehen.

 

"Der Betrachter meint, auf einer herrschaftlichen Terrasse in den Auen des Nils zu sitzen." Godejohann erläutert, wie er zunächst den Entwurf auf die vorbereitete Wand bringt. "Bleistiftstaub vom Schmirgelpapier wird mit einem Lappen auf die Wand getupft." So werde das gesamte Motiv vorgezeichnet. Erst dann sprüht er mit einer Farbpistole, gefüllt mit Acrylfarbe, die Motive nach.

 

Zahlreiche Kontakte unterhält Godejohann in Velen. Für seine Freunde vom Fußballfanclub möchte er demnächst ein Airbrush-Seminar anbieten. Sein Traum ist auch ein Seminar im Schlosspark. Freuen dürfen sich auch die Mitglieder der Jugendgruppe "Sektor B 16+". Zur Vollen Kaermes" im Oktober will Godejohann den Jugendlichen ehrenamtlich "schön-hässliche Wunden" auf den Körper schminken.

 

"Damit sich die Besucher in der Geisterbahn richtig gruseln." 

Von Irmgard Jünk


Stadtanzeiger vom 10.10.2012

In jedem Fußballfan steckt auch ein Künstler


Velen:(pd/hie). Während der Blau-Weißen Nacht des Velaren Schalke Fanclubs "Die Kneipe" zog Eckardt Gerke den Hauptgewinn der Tombola: Einen Gutschein für ein Airbrush-Seminar bei dem Airbrush-Künstler Rainer Godejohann. Es wurden dann sieben Mitglieder des Fanclubs, die an einem Samstag am Seminar teilnahmen.

 

Niemand der Teilnehmer hatte überhaupt eine Vorstellung davon, was auf jeden Einzelnen zukam und welches Ergebnis heraus kommen sollte. Der Künstler Rainer Godejohann gab erst einmal eine theoretische Einführung in die Geschichte des Airbrushens, die Perspektive und Farbkunde.

Airbrushseminar für Schalke-Fans in Velen im Münsterland
Nach sechs Sunden waren die Kunstwerke fertig

Danach hatten die Teilnehmer reichlich Zeit ihre Fingerfertigkeit an der Airbrushpistole zu üben. So wurden Kreise, Wolken, Blumen, Berge, Striche und sogar die Unterschrift der Schalke Fans geübt.

 

Im letzten Drittel des Seminars bekam jeder eine Leinwand, die in einem zarten Gelb und Grün eingesprüht wurde. Dann wurde eine Steinscha- blone mit dem Farbnebel bearbeitet, so dass einige übereinander gestapelte Kieselsteine entstanden.

 

Eine Wasserfläche und ein Hintergrund mit einigen Blättern durften auch nicht fehlen, um dem Bild die nötige Stimmung zu geben. Nach sechs Stunden Arbeit mit dem Pinsel und der Pistole waren die wunderschönen Kunstwerke fertig.


HALLO vom 10.10.2012

Wie in Hollywood


Am Sonntag (14.Oktober) findet im Ortskern von Velen die tradituelle Kolle Kaermes statt. In diesem Jahr steht die jährliche am zweiten Wochenende wiederkehrende Veranstaltung unter dem Motto "Velen weltweit".

 

Die Länder der Welt stehen im Mittelpunkt des bunten Treibens im Verlieren Ortskern. An den verkaufsoffe-nen Sonntag laden die Velaren Geschäfte und Gewerbebetriebe zum Bummeln und Schauen ein. Gemütliche Gaststätten und ein reichhaltiges gastronomisches Angebot bieten Platz zum Verweilen und Genießen.

 

Ein besonderer Anziehungspunkt bildet in jedem Jahr der Kindertrödelmarkt rund um den Kirchplatz. Alle  Interessierten sind eingeladen mitzumachen und nach Herzenslust zu feilschen und zu handeln. Wer sein ausgedientes Fahrrad verkaufen möchte, ist an der Coesfelder Straße in Höhe des Kaufparkes an der richtigen Adresse. Bei ausreichendem Interesse findet hier eine Fahrradbörse statt.

 

Ein weiteres Highlight ist in diesem Jahr die Geisterbahn der Jugendlichen vom Sektor B16+, die professionell von Rainer Godejohann geschminkt werden.


Borkener Zeitung  vom 19.10.2012

Kreativ mit Pinsel und Pistole