Projekt Friseursalon Godejohann


Vertrauen in eine Person und das Wissen, um sein kreatives und handwerkliches Können, ist der Grundstein für ein umzusetzendes Projekt. So bat mich im Januar 2012, mein Sohn, einen Entwurf seines neu geplanten Friseursalons zu fertigen. Wir setzten uns sofort zusammen und planten grob die Aufteilung des Ladenlokales. Den Grundriss haben wir schnell zusammen festgelegt. Einmal die grobe Richtung im Visier konnten wir jetzt auch ins Detail gehen. 

Denn gerade im Detail sollte die neue Wirkungsstätte ein Hingucker werden. Die praxisorientierten Frisierplätze sollten von mir komplett neu entworfen, gezeichnet und gebaut werden. Durch die Frisier- und Färbeplätze sollte eine Einzigartigkeit erzeugt werden, die die Großzügigkeit des Raumes noch weiter unterstützt.





Nach der Fertigstellung der Zeichnungen, fragte  mich mein Sohn, ob ich jetzt auch die Koordination und die handwerkliche Umsetzung übernehmen wolle. Natürlich, denn die Bereiche Trockenbau, Maler- und Fliesenarbeiten, Bodenbelag sowie der Bau der Frisierplätze, uvm., sollten ja umgesetzt werden. Mit einer klaren Vorstellung und jede Menge Motivation konnten wir jetzt das Projekt angehen.

 

Wir hatten nun etwas mehr als zwei Monate Zeit, die im Entwurf gezeichnete Idee, organisatorisch sowie auch handwerklich umzusetzen. Hier sehen Sie, wie sich der Friseursalon Godejohann nach und nach entwickelt.






Zuerst einmal wurden die bestehen Wände des total entkernte Ladenlokales so bearbeitet, sodass die später notwendigen Elektroleitungen verlegt und die Schalter- und Verteilerdosen positionsgerecht plaziert werden konnten. Spachtelarbeiten sorgten für einen glatten Untergrund für die nachfolgenden Arbeiten.






Notwendige Versorgungsleitungen, Kalt- und Warmwasser sowie die Abwasserleitung für die Rückwärtswaschbecken wurden im Boden verlegt. Die Armaturen für die Toilette und dem Waschtisch konnten auch problemlos montiert werden. Zur besseren Orientierung wurden die später vorgesehen Trockenbauwände mit Klebeband aufgeklebt.






Die Versorgungsleitungen verlegt, konnten jetzt die Wände mit Haftputz, der Boden grundiert und mit mineralischer Nivellierspachtel ausgeglichen werden. Nach der Trocknung der Spachtelmassen an Wand und Boden wurden sie, entsprechend für später notwendigen Arbeiten, geschliffen.






Nach der Vorbereitung der Wand- und Bodenflächen konnte ich jetzt mit der Montage der der U-Profile beginnen. Die Positionen der U-Profile wurden laut Zeichnung mit Bleistift aufgezeichnet. Die U-Profile auf Länge geschnitten und auf dem Boden und an der Decke montiert.





Die U-Profile passgenau montiert, konnten jetzt die C-Profile gestellt und verschraubt werden. 3,5 Tonnen Trockenbauplatten lagen bereit und wollten verarbeitet werden. Die Gipskartonplatten wurden in den Räumen montiert um dann parallel die Isolierung einschieben zu können. 






Die Kopfwand wurde mit einem Natursteinmosaik versehen. Eine Idee während der Planung war, diesen Stein an einigen Stellen als Gestaltungsvariante auftauchen zu lassen. Drei Aussparungen wurden weiß gestrichen. Hier werden später die Färbeplätze gestellt, die dann noch eine Hintergrundbeleuchtung bekommen sollen. Raum für Raum vervollständigen sich die Trockenbauarbeiten.






Die Spachtelarbeiten konnten beginnen. Eine sehr wichtige Arbeit, denn die Oberfläche sollte später nur noch gestrichen werden. Das heißt genaues Arbeiten um die Schleifarbeiten so gering wie möglich zu halten. 






Im Sanitärbereich wurden die Fliesen geklebt. Auch hier wurde eine Gestaltungsvariante durch die geschwungene Fliese eingebaut. Der Mosaikstein soll den Hintergrund für einen Spiegel ergeben. Jetzt konnte auch der Empfangsbereich angegangen werden. Die Besonderheit sollte nicht nur die integrierte Garderobe,  sondern auch der Kassenbereich werden. 






Die Spachtelarbeiten standen kurz vor dem Abschluss. Jetzt wurde im Aufenthaltsraum der Fliesenspiegel und ein integriertes Regal montiert. 






Die umfangreichen Arbeiten im Empfangsbereich wurden mit großer Motivation durchgeführt. Der Friseurmeister selbst, legt hier gerade selber Hand an. Der Eröffnungstermin rückte immer näher. Jetzt war es an der Zeit, die dekorativen Arbeiten anzugehen. Auch hier im Kassenbereich wiederholt sich der Mosaikstein.






Die Wände der Räumlichkeiten wurden gestrichen, der Boden verlegt und die Endmontage im Sanitärbereich konnte angegangen werden. Die Türzarge zum Toilettenbereich wurde eingebaut. Durch die Verlegung weiter Elektrokabel wurde die Deckenbeleuchtung in der Rasterdecke vorbereitet. Runde Löcher wurden in die Rasterdeckenplatten zur Aufnahme der Halogenstrahler geschnitten. 


Jetzt nahm das Ladenlokal langsam aber sicher Form und Farbe an.






Die Aufhängungen zur Montage der sandgestrahlten Schiebetüren wurden angebracht. Vor- und zurückspringende Wandflächen sorgen für Abwechslung. Im Empfangsbereich wurden vorbereitende Arbeiten zum weiteren Einbau von Detail getätigt. Der Einbau der abgehängten Beleuchtungsdecke direkt über dem Kassenbereich, soll für eine weitere wohnliche Variante sorgen. 






Jetzt waren auch die Schiebetüren und Fußleisten an den Wänden montiert. Die Versiegelungsarbeiten am Boden abgeschlossen. Nun war es an der Zeit, das Ladenlokal zu reinigen und zur Montage der Bedienplätze vorzubereiten. Weitere Details, wie Glasregale sowie die Deckenbeleuchtung, mussten aber noch eingebaut werden. 


 

 



Letzte Arbeiten im Empfangsbereich fanden ihren Abschluss. Die Montage der Frisier- und Färbeplätze konnte vorbereitet werden. 






Eine Bildertapete zur Auflockerung und die Rückwärtswaschbecken wurden montiert. Weiter Accessoires‎ wie Schränke geben dem Ladenlokal den besonderen Charakter.






Der Empfangsbereich ist fertig. Letzte Einstellung zur Beschallung des Ladenlokals werden geprüft und eingestellt. Die von mir entworfenen und gebauten Färbeplätze  sind aufgestellt und sorgen mit der Hintergrundbeleuchtung für ein spezielles Ambiente.






Die beidseitig zu benutzenden Frisierplätze stehen auf ihrem vorgesehenen Platz und warten auf ihren ersten Kunden. Die Sandstrahlfolie an den Glastüren als Sichtschutz montiert. Weitere Gestaltungselemente runden den Gesamteindruck des Ladenlokales ab. 




Das Projekt "Friseursalon Godejohann" wurde erfolgreich umgesetzt. 


Zwei kreative Köpfe, verbunden mit handwerklichem Können und einem klaren Ziel vor Augen haben einen Friseursalon gebaut, der mit seiner verspielten Gradlinigkeit, gerade dem Kunde viel Spaß machen wird.

Letztendlich ist es aber auch ein Produkt der ganzen Familie, da es ohne ihre helfenden Hände bestimmt etwas länger gedauert hätte.


Tim, es hat einfach soviel Spaß gemacht!


Planen sie ein Projekt? Dann sprechen sie mit mir. In einem unverbindlichem Gespräch können die Grundlagen zur Umsetzung bestimmt schnell festgelegt werden.

 

Ihr Vorteil: Beratung, Planung und Ausführung. Alles aus einer Hand. 

Telefon: 02363-361700